Bolivien – Salar de Uyuni

Eine weitere Busfahrt über Nacht brachte uns in den Süden Boliviens nach Uyuni. Die Stadt hat an sich nicht viel zu bieten, dient jedoch als Ausgangspunkt zu mehrtägigen Jeeptouren in die Salzwüste. Bereits auf den schwimmenden Inseln bei Puno hatten wir mit Andrea, Breno und Fernando drei brasilianische Backpacker kennengelernt, die eine ähnliche Reiseroute wie wir hatten. Zusammen buchten wir gleich nach unserer Ankunft eine spanischsprachige, dreitägige Tour, die uns bis in den Norden Chiles bringen sollte.

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Komplettiert wurde die Gruppe durch unseren Guide und Fahrer Emilio und einem koreanischen Touristen. Unser erster Stopp war ein Zugfriedhof, der nur wenige Fahrminuten außerhalb von Uyuni liegt. Durch die reichlichen Rohstoffvorkommen der Region war Uyuni der zentrale Umschlagsplatz für Natriumnitrat und Edelmetalle und verfügte früh über eine Eisenbahnverbindung an den Pazifik, die bis heute betrieben wird. Die ausrangierten Dampflokomotiven rosten auf dem Zugfriedhof vor sich hin und boten uns interessante Motive zum Fotografieren.

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Wenig später fuhren wir mit unserem Toyota Landcruiser bereits über die topfebene Salar de Uyuni. Anders als in unserer Vorstellung war die Salzkruste leider nicht komplett weiß, sondern durch den Staub leicht bräunlich eingefärbt.

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Das Mittagessen gab es in einem Hotel, welches vollständig aus Salzblöcken aufgebaut ist. Anschließend ging es weiter durch die Salzwüste, bis wir eine Art Insel erreichten, die für ihre vielen Kakteen bekannt ist. Sie wird auch Isla del Pescado genannt, da ihre Form in der Regenzeit bei spiegelndem Boden an einen Fisch erinnert. Hier trafen wir auf drei Jungs, die uns bereits auf der Death Road begleitet hatten und mit Trinkspielen beschäftigt waren. Eine Runde Tequila konnten wir natürlich nicht ablehnen, weil die notwendige Zutat „Salz“ direkt vom Salztisch geleckt werden konnte. Wir blieben bis zum beeindruckenden Sonnenuntergang in der Salzwüste und beschäftigten uns damit aus Salzblöcken Buchstaben zu bauen und diese im richtigen Licht zu fotografieren.

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Am nächsten Morgen überquerten wir die Schienenverbindung zwischen Uyuni und der Küste und hatten einen grandiosen Ausblick auf den 5868 m hohen Vulkan Ollagüe im Grenzgebiet zu Chile. Unsere Route führte uns durch Sand- und Geröllwüsten und an diversen Gesteinsformationen vorbei. Die interessanteste Formation war dabei el Arbol, ein vom Wind in baumform geschliffener Fels. Die weiteren Stopps des Tages konzentrierten sich auf Seen (Laguna Canapa und Laguna Hedionda), an denen wir Flamingos beobachten konnten. Die Unterbringung für die zweite Nacht befand sich in nächster Nähe zur Laguna Colorada.

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Am Morgen des dritten Tages brachen wir noch vor Sonnenaufgang zu den Geysiren Sol de Mañana auf, die auf 4900 m liegen und damit die höchsten Geysire der Welt sind. Dick eingepackt und trotzdem frierend beobachteten wir den Sonnenaufgang und konnten uns anschließend in den heißen Quellen aufwärmen. Anschließend fuhr uns Emilio an den Grenzübergang nach Chile, von wo wir einen Bus bis nach San Pedro de Atacama nahmen.

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