Argentinien – Buenos Aires

Zu Silvester erhielt unsere Reisegruppe Verstärkung durch Bine, eine Studienfreundin von Nikolas, die mit uns in den drei folgenden Wochen unterwegs sein wird. Wir landeten am 31. Dezember und wurden von tropischen Temperaturen von über 30 °C und einer drückenden Schwüle begrüßt.

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Gegen Mitternacht verfolgten wir das Feuerwerk im Hafenviertel Puerto Madero in einer Atmosphäre, geprägt von Verladekränen und schick hergerichteten Speicherhäusern. Dort feierten wir in einem argentinischen Club, bis wir die Nacht im Whirlpool auf der Dachterrasse unseres Apartments ausklingen ließen.

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In den folgenden Tagen besuchten wir das Künstlerviertel La Boca mit seinen farbenfrohen Häusern, in dem sich der argentinische Tango entwickelt hat und nahmen an einer Stadtführung durch das Zentrum Buenos Aires teil. Der politisch sehr engagierte Guide brachte uns die Geschichte seines Landes näher, dass noch bis 1983 von einer Militärdiktatur regiert wurde. Er hatte einige erstaunliche Geschichten zum Thema Inflation zu berichten. So sträubte sich die Regierung über Jahre hinweg eine größere Banknote als den 100 Peso-Schein einzuführen um der Bevölkerung Stabilität vorzutäuschen (tatsächlich liegt die Inflation bei über 30 %). Wenn die größte Note allerdings nur einen Gegenwert von unter 6 € hat bringt das einige Probleme mit sich. Geldautomaten sind ständig leer, da sie nur eine bestimmte Anzahl von Geldscheinen aufnehmen können und sowohl Touristen, als auch Einheimische müssen ständig mit dicken Notenbündeln in der Tasche durch die Gegend laufen.

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Ende des 19. Jahrhunderts bauten die neureichen Immigranten sich und ihren Familien große repräsentative Häuser an den zentralen Plätzen der Stadt und orientierten sich dabei an unterschiedlichen europäischen Baustilen verschiedenster Epochen. Dies sorgt für eine Vielzahl eindrucksvoller Bauten, jedoch ohne klaren Stil oder einen eigenen Charakter.

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Den Abschluss unseres Aufenthaltes in Buenos Aires krönten wir mit dem Besuch des Steakhouse Don Julio Parrilla im Stadtteil Palermo. Wir hatten viel Glück noch einen der begehrten Plätze zu bekommen, denn nur kurze Zeit später versammelten sich zahlreiche weitere Gäste vor dem Lokal, die lange auf einen freiwerdenden Tisch warten mussten. Als wir gegen 22:00 Uhr das Restaurant verließen, standen noch über 50 hungrige Kunden auf der Straße.

Vor unserer Abfahrt in den Norden Argentiniens zu den Iguazu-Wasserfällen nutzen wir die übrige Zeit um uns mit der Drohne vertraut zu machen, die uns Bine aus Deutschland mitgebracht hatte. Die verspätete Lieferung der Drohne durch den Hersteller verhinderte leider den Einsatz zuvor. Wie sich an den Bildern von den Iguazu-Wasserfällen zeigen wird, hat sich das Warten gelohnt.

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