Argentinien – Brasilien – Iguazu National Park

Nicht weit vom Dreiländereck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay entfernt liegen die berühmten Iguazú Wasserfälle. Bei tropischen Temperaturen von über 35 °C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit bezogen wir unser Hostel in Puerto Iguazu, auf der argentinischen Seite. Unser Host zeigte uns ein Video, wie am Vortag ein Freund von ihm ein Spiegelei auf der Straße zum Stocken gebracht hatte – die Hitzewelle war also auch für die lokalen Verhältnisse ungewöhnlich.

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Dreiländereck – Paraguay (links), Brasilien (rechts)

Am frühen Abend begaben wir uns an den Aussichtspunkt am Dreiländereck, dass an der Mündung des Rio Iguazú in den Rio Paraná liegt und flogen zum ersten Mal weitere Distanzen mit unserem Quadrocopter. Als wir gerade den Rückweg antraten wurde die komplette Stadt dunkel. Nur die vorbeifahrenden Autos und unsere Handylampen sorgten für eine schummrige Beleuchtung der Straßen. Der Stromausfall dauerte noch bis 3 Uhr morgens an, was wir durch das Anspringen des Klimageräts in unserem Zimmer dankbar bemerkten.

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Am folgenden Tag besuchten wir den Nationalpark Iguazú auf der argentinischen Seite der Wasserfälle. Über einer Strecke von 2,7 km stürzen hier über hundert Wasserfälle unterschiedlichster Größe bis zu 80 m in die Tiefe. Drei Rundwege führen einen durch den atlantischen Regenwald und an unzählige Aussichtsplattformen vorbei, von denen aus das eindrucksvolle Naturschauspiel bewundert werden kann. Doch nicht nur die Wasserfälle wissen zu begeistern, sondern auch die unzähligen exotischen Tierarten des Regenwaldes. Wir starten mit dem oberen Wanderweg, welcher uns dicht an die Abbruchkanten der Wasserfälle führte und uns die Kraft des Wassers bewusstwerden ließ. Von diesen Aussichtspunkten konnten wir auch den Verlauf des Wassers in den unteren Ebenen beobachten. Die gut ausgebauten Stege führten uns über die Wassermassen zum unteren Rundweg. Hier konnten wir uns durch die Gischt der Wasserfälle abkühlen weitere Drohnenaufnahmen machen.

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Während unserer Urwaldtour entdeckten wir so manche tropische Tiere. Angefangen von Kapuzineräffchen, die sich zwischen den Bäumen tummelten, über die frechen Nasenbären, die sich nur für unser Essen interessierten und wir dies immer besonders verstecken mussten bis hin zu Krokodilen, Leguanen, Echsen, Schildkröten, paradiesische Vögel wie den Tukan oder Kolibri, allerlei Insekten, die mit ihrem Zirpen ganze Bäume fällen könnten und anhänglichen Schmetterlingen, die gar nicht mehr von Jonnys Seite weichen wollten. Nach einem überraschenden und starken Regenschauer, kehrten wir zum Hostel zurück, um uns anschließend auf den Weg nach Brasilien zu machen.

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Von Brasilien aus machten wir einen Halbtagesausflug nach Paraguay, welches ein angesagtes Shoppingparadies für die brasilianische Mittelschicht ist und freuten uns über weitere Stempel in unseren Reisepässen. Anschließend besichtigten wir das Itaipu Wasserkraftwerk, dass, gemessen an der Jahresenergieproduktion, weltweit an erster Stelle liegt und welches den Strombedarf von Paraguay zu 75 % deckt. Die Energie wird in zwanzig Francis-Turbinen mit einer Gesamtleistung von 14.000 MW produziert. Das Wasserkraftwerkt produziert knapp das 8-fache des weltweit größten Kernreaktors Isar 2.

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Am folgenden Tag kehrten wir zu den Iguazú Wasserfälle zurück, dieses Mal auf der brasilianischen Seite. Über ein System aus Stegen gelangten wir weit in die Garganta del Diablo, den „Teufelsschlund“ und wurden dabei ordentlich durchnässt. An dieser Stelle passiert der größte Wasseranteil die Fälle und ergießt sich in eine 150 m breite und 700 m lange Schlucht. Von der brasilianischen Seite hat man den besseren Panoramablick auf die Iguazú-Wasserfälle und wir nutzen unsere Drohnenakkus komplett aus um weitere Luftaufnahmen von diesem gigantischen Naturwunder zu machen.

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Anschließend besuchten wir den nahegelegenen Parque des Aves, einen Vogelpark mit einer Vielzahl tropischer Vögel in teilweise offenen Gehegen.

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